„Ode an die Freude – vom Freundschaftslied zur Hymne Europas“
„Ode an die Freude – vom Freundschaftslied zur Hymne Europas“
Als die ersten Töne erklangen, verstummte der Raum.
Was für ein besonderer Abend im Neuhaus Lübben! Rund 50 Gäste folgten unserer Einladung zum europäischen Kulturabend „Ode an die Freude“ – und erlebten einen Moment, der noch lange nachklingen wird.
Die polnische Pianistin Izabela Jutrzenka-Trzebiatowska berührte mit ihrem Spiel tief. Mit den ersten Klängen entstand eine Stille, die man nicht planen kann. Viele Gäste sagten später, es sei gewesen, „als hätte die Musik eine Tür zu einer anderen Welt geöffnet“. Genau das ist die Kraft von Musik: Sie verbindet, sie überwindet Grenzen, sie schafft Gemeinschaft.
Ein besonderer Dank gilt Dr. Franziska Jenrich-Tran vom Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, die in einem anschaulichen Vortrag erklärte, wie aus Friedrich Schillers Gedicht und Beethovens Musik ein weltweites Symbol für Zusammenhalt wurde – unsere Europahymne.
Wir freuten uns sehr über die Teilnahme zahlreicher engagierter Gäste:
den Bürgermeister der Stadt Lübben, Vertreter der Partnerstadt Wolsztyn, Mitglieder der Künstlergruppe „Raum für Kunst“, Vertreter des Städtepartnerschaftsvereins, mehrere Abgeordnete des Landtages Brandenburg, Claudia Mollenschott, stellvertretende Vorsitzende des Kreistags Dahme-Spreewald, sowie Hartmut Ziehlke, Vorsitzender der Europa-Union Brandenburg.
Unser Vereinsvorsitzender Martin Wille brachte es auf den Punkt:
„Europa lebt von Begegnungen. Solche Abende zeigen, dass die europäische Idee nicht abstrakt ist, sondern im direkten Austausch zwischen Menschen Gestalt annimmt. Kultur schafft Verständigung – über Sprache, Herkunft und Generationen hinweg.“
Ein bewegender Höhepunkt war das gemeinsame Singen der Europahymne – ein Moment, in dem alle Generationen spürbar verbunden waren.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, Mitwirkenden und Gästen, die diesen Abend möglich gemacht haben!
Europa beginnt vor Ort. Und es lebt durch uns alle.
Fotos: Paulina Kleiner / Alexander Mollenschott
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